Koordinaten

 

 

19.07.2012 Weshalb hätte es zwei regenfreie Konzerte nacheinander auch geben sollen? Während ihr angestammter Frontmann bei angenehmer Sonne-Wolken-Mixtur und 30Grad Celsius, 40° nördlicher Breite und 74° westlicher Länge durch sein Urlaubsdomizil streifte und der etatmäßige Bass-Spieler BĂĽroarbeit leisten musste, allerdings bei annehmbaren 37° Celsius, 30° nördlicher Breite und 97° westlicher Länge, von Regen ĂĽberhaupt keine Spur, verhängten die verbliebenen Musikanten Gustavs Deck mit der altgedienten Regenplane, um bei tropfnassen 14° Celsius sowie ganz und gar hiesigen Breiten- und Längengraden ihren Donnerstagsblues zu beginnen. Und siehe da: Nach wenig mehr als einer Stunde schon lichtete sich die Regenwand! Und die Gustav-Gäste tanzten! Es muss an den drei neuen Songs gelegen haben, und ganz gewiss auch daran, dass bei der Zusammenstellung der Setliste einige ältere Nummern ins Programm zurĂĽckgefunden haben, die frĂĽher nur bei Kaiserwetter gespielt wurden … Der Juli hat sich versöhnlich verabschiedet. In vierzehn Tagen wird die Band in Shorts, Hawaiihemden und barfuĂź auftreten!

Wunder über Wunder

Mehrere Wunder sind geschehen: Wir hatten uns entschlossen, heimlich am Dienstag zu spielen. Es funktionierte. – Wir wollten nicht im Potsdamer Hafen an Bord gehen. Auch das. – Wir ließen die Regenplane verpackt in der Kiste. Es war ein herrlicher Sommerabend. – Und ein „Trabant“ konnte schwimmen. Ebenfalls wahr. – Wir orakeln jetzt noch, wer eigentlich die Passagiere waren, die 1. am Dienstag an Bord kamen und die 2. noch nach dem Aussteigen eine Zugabe von uns hören wollten. – Wunder über Wunder …

Michaels 'Martina'

'Martin' ist immer mit dabei

 

P.S. : Vom Dampfer aus beste Wünsche an unseren Kumpel MARTIN in die Scharriteeh. Kiep on rocking & immer jut Luft wünschen Dir Jote, Otto, Peter, Ludger, Meiköll, Schuppi und TW!

Mandolinen im Mondschein

5. Juli 2012 Was für eine friedvolle Nacht! Welch stimmungsvolle Fahrt! Musikanten, Besatzung und Gäste wähnten sich allesamt an die Gestade des Mittelmeers versetzt, als nach grandiosem Sonnenuntergang die Mondschein-Serenade ihren Lauf nahm. Aber nein, es waren die Havelseen, die unser wackeres Schiff entlangdampfte. Und das Ensemble f�hlte sich, beschwingt durch die wolkenlose Weite des märkischen Horizonts, geradezu inspiriert zu musikalischen Höhenflügen. Manch süße Melodie erfüllte die klare Nachtluft. Und wenn die Gitarren schwiegen, sangen die Grillen, nur selten unterbrochen durch den klagenden Ruf des Reihers.

Der Pianist war so hingerissen vom Zauber der Nacht, dass die Tasten alsbald verstummten. Auch die elektrischen Gitarren klangen nach und nach aus, und als die helle Stimme des Nachwuchs-Talents Antonia ertönte, passte sich selbst das Schlagwerk dem leisen Gemurmel der Dampfmaschine an (all zu große Trockenheit und hohe Temperaturen schaden nicht selten althergebrachtem Instrumentarium).

UngetrĂĽbt und wonnevoll also jene Blues-Nacht – wie schon so viele andere davor. Nur eine quälende Frage bleibt:
Warum redeten sich zwei Orchester-Mitglieder andauernd mit “Andreas” und “Thomas” an?
Wer waren die????